Motorrad-Reisen und -Touren

Tag 63 – Lyngenalpen

4. September – 225.2 km von Sørkjosen nach Tromsø

Polarlichter gabs immer noch keine die letzte Nacht. Ich habe so das Gefühl das wird auch nichts mehr. Und das obwohl ich heute zumindest teilweise auf der offiziellen Northern Lights Route unterwegs gewesen bin. Wäre ein Grund, um mal wieder herzukommen. Liegt ja eh alles auf dem Weg.

Heute morgen ist der Regen waagerecht und ich kann ich mich bei 9°C nicht so recht motivieren, aufzubrechen. Aber wat mutt, dat mutt.

Weniger lustig fand ich, das die Fernbedienung der GoPro jetzt auch den Geist aufgegeben hat. Geht nicht mehr an. Mal sehen welche Vorschläge GoPro macht, wie das zu lösen sei. Insgesamt scheint das GoPro-Material nicht für den Dauereinsatz in jeglichen Witterungsumständen gemacht zu sein. Verwunderlich eigentlich.

Bei der Fahrt entdecke ich allerdings schneebedeckte Berge und bekomme plötzlich wirklich Lust, mich aufs Snowboard zu schwingen. Freue mich schon auf die kommende Saison. Beim Nachlesen über die Northern Lights Route erfahre ich, dass die Berge, die ich da gesehen habe, die Lyngenalpen sind. Das wundert mich jetzt nicht, dass ich den ganzen Tag über schneebedeckte Berge und Gletscher gesehen habe. Bin ja einmal drumrum gefahren. Deswegen sind  auch die 90 km Luftlinie auch schnell mal auf mehr als das Doppelte angewachsen.

Lyngenalpen Ostseite bei DjupikLyngenalpen Ostseite bei OlderdalenBeim oberen Bild ist mir dann auch noch so richtig dämlich das Mopped umgekippt. Ich den Seitenständer raus, um abzusteigen. Bis ich merke, dass der Seitenständer sich nicht rausgeständert hat war’s schon zu spät und die Schräglage war nicht mehr aufzuhalten. Passiert ist zum Glück nix, ausser dass das Mopped doof auf der Seite gelegen hat. Jetzt kann man natürlich sagen: Mach halt mit dem Seitenständer das Mopped aus. Könnte man. Aber dann passierts irgendwann dass kein Gang drin ist und sie deswegen auf der Seite liegt. Irgendwas passiert halt immer mal. C’est la vie.

Trotz Regens hats hier und da dann doch ein paar schöne Augen- und Ausblicke gegeben. Wenn man nicht weiss, dass es saukalt war, sieht das glatt zum Reinspringen aus.

Lyngenalpen Ostseite bei Skibotn

4 Kommentare

  1. Erik

    Für den ersten Wintereinbruch haste ja schon mal ne gute Zeit gewählt. Für Polarlichter vielleicht noch etwas früh – am besten nochmal die Sonne etwas ärgern damit sie das ganze noch etwas anregt.

    Oh, das wird hart – Brauerei auf der anderen Fjordseite und der Zeltplatz den Berg rauf. Kannst dann unterwegs noch etwas in der Kirche beichten gehen 😉
    Trink das Bier besser bevor BMW Dir die Rechnung gibt; könnte sein Du hast danach keinen Appetit mehr drauf.

    Bike aufheben gibt Kraft 😉
    aber denke, das passiert fast jedem mal wieder.

    1. rtr (Beitrag Autor)

      LOL. Also der Werkstattpreis hat mich nicht so geschockt wie ich das erwartet hätte. Das Bier hab ich aber dann doch im Supermarkt gekauft weil ich mir heute mal rumhängen verordnet habe. Wenn ich schonmal nen Tag ‚frei‘ hab, kann ich auch mal nix tun. 🙂

  2. hannes

    hallo ralf. was kostet so eine kleine hütte für zwei personen auf so nem campingplatz wie tromsö für eine nacht. übrigens, über die brücke bin ich auch,durch die stadt und dann unterirdig weiter richtung flughafen und weiter hoch bis hansenes.dort hab ich ne nacht verbracht am wasser.ist nix besonderes.gr. hans. halt die ohren steif.

    1. rtr (Beitrag Autor)

      Ahoi! Ist ganz ok der Preis – für Norwegen: 78 EUR pro Nacht. Teuer für deutsche Verhältnisse, aber hier oben vollkommen normal. Muss man durch ;). Bin dann übrigens nicht mehr die schöne Strasse gefahren. Bei 6 Grad und Regen war mir nach was Warmem. hehe. Dafür hab ich jetzt das Mopped durch die Inspektion und morgen gehts dann weiter.

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