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Tag 9 – Die Sintflut

12. Juli – 263 km vom Kempten nach BrixenIMG_0930

Für heute war die Sintflut angesagt. Also mal vorsorglich die Regenunterzieher, die Seehund-Socken und alles andere wasserdichte an mich gelegt. Hat geholfen. Geregnet hats fast gar nicht. Und zwischendurch wurds richtig warm.

Am Morgen erstmal frühstücken bei Café Bäckerei Wipper in Kempten. Mein Kumpel hat gesagt, es gäbe da die besten Brezen. Und recht hat er gehabt. Waren wirklich gut.

EP1020354igentlich wollte ich ja bis nach Slowenien. Und auch nicht über den Fernpass. Aber nachdem das Befahren von Alpenpässen bei Regen nur mässig lustig ist, habe ich mich nicht gewehrt, als das Navi Richtung Fernpass wollte. Da das Wetter aber nun erstaunlicherweise so gar nichts von Monsun hatte, bin ich vor lauter Gucken und Fotografieren auch nicht so schnell weiter gekommen wie geplant.

Streckensperrung bei NassereithAuch die übliche Streckensperrung gabs wieder. Diesmal hab ich aber selbst mit der Enduro nichts ausrichten können. Da war einfach nichts zu machen. Sogar das „Durchfahrt Verboten“-Schild war überflüssig. Da war schlichtweg keine Durchfahrt mehr. Ich glaub auch, dass die Bauarbeiter sehr komisch geguckt hätten, wenn ich da drüber wär.

IMG_0936Man sagt man der Österreichischen Küche ja nach, dass sie sehr gut ist — wenn man dann mal was bekommt. Drei Restaurants in Folge waren nämlich zur besten Mittagszeit geschlossen. Mitten in der Hochsaison. Entweder die können es sich leisten, oder die Saison war so schlecht, dass sie sich nichts mehr leisten können. Sehr putzig war bei einem die Empfehlung des Tages: „Restaurant geschlossen“. Hat mir nichts genützt. Hunger hatte ich immer noch.

Brennerautobahn von untenBrennerautobahn von obenAnsonsten gab es einige interessante Perspektiven der Brennerautobahn. So wie man sie normalerweise nicht sieht. Und wenn ich mir diese Brückenkonstruktion von unten so anschaue, dann bin ich auch ganz froh darum. Gefahren bin ich die Brennerstrasse, die durchaus ihren Reiz hat. Auf jeden Fall deutlich mehr als die Autobahn.

Gekommen bin ich dann bis Brixen wo ich mich auf einem Campingplatz breit gemacht habe. Mit WLAN im Zelt, so dass ich heute endlich mal die ganzen letzten Tage aufschreiben konnte 🙂

WLAN im Zelt

Und noch zum Schluss etwas für die heutige Statistik: 2 x Seitenstrasse, 1 x Parkplatz.

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